Bei dieser wundervollen Kombination an Reisezielen startet der Besucher in Iberá, einer riesigen Sumpflandschaft im Nordosten Argentiniens und das zweitgrößte Feuchtgebiet der Welt. Das Gebiet ist eine Mischung aus Sumpf, Moor, Seen und Lagunen und Heimat einer Artenvielfalt an wilden Tieren wie Alligatoren, Wasserschweinen und hunderten von Vogelarten, die seinesgleichen sucht. Im Anschluss geht es in den subtropischen Regenwald und zu den einzigartigen Wasserfälle von Iguazú. Andererseits lernt der Besucher die Hochebene im Osten mit ihren bezaubernden Indio-Dörfern und bizarren Felsformationen kennen.

Das Altiplano ist die weltweit ausgedehnteste Hochebene auβerhalb Tibets, wobei sich ein Groβteil davon über Bolivien, Nordchile und Südperu erstreckt.  Aufgrund seiner Trockenheit bilden sich überall riesige, in der Sonne glitzernde Salares, oder Salzwüsten, die sich zwischen beeindruckenden, noch aktiven Vulkanen und verschiedenen prekolumbischen Kulturstätten wie der Chiripa, Tiawanaku, oder des Inka Empires erstrecken. Eindrücke, die jedem Reisenden in immerwährender Erinnerung bleiben werden!

TAG 1
Buenos Aires

Ankunft am internationalen Flughafen in Buenos Aires und Transfer zum zentral gelegenen Hotel. 1 Übernachtung. 

In Anschluss an den Check-In erfolgt eine privat geführte 4-stündige Stadtrundfahrt durch Buenos Aires, eine pulsierende Metropole, die mehr zu bieten hat als der Besucher erwartet. Da das Land immer noch sehr zentralisiert ist, sind die zentrumsnahen Viertel sehr wichtig, da praktisch alle Verwaltungen, aber auch Groß-Firmen und Regierungsgebäude beieinander liegen.

Im Volksmund spricht man von der “Königin entlang des Rio de la Plata”, des Flusses der der Stadt seinen Glanz verleiht. Der Besucher wird überrascht durch Denkmähler neben Wandmalungen, Kunstgalerien und Museen. Während der Tour sehen Sie die 9 de Julio und den Obelisken – das Symbol der Stadt, den geschichtsträchtigen Plaza de Mayo, das Regierungsgebäude, besser als das rosane Haus wo die ausführende Macht sitzt, den Cabildo und die metropolitische Kathedrale. Weiter südlich kommen wir durch das malerische und sehr farbenreiche Viertel La Boca und seiner berühmten Tango-Strasse “Caminito”. Es geht weiter in Richtung San Telmo, eins der ältesten Viertel in Buenos Aires – und – Kontrastprogramm – das neueste und moderne Viertel Puerto Madero. Abschließend besuchen wir die elegante Gegend Recoleta und den gleichnamigen Friedhof, der Mitten in dieser Eleganz liegt. Zum Ende unserer Fahrt besuchen wir einen Markt im Metropolitan Design Center.

TAG 2
Buenos Aires – Posadas – Iberá

Transfer zum Inlandsflughafen und Flug nach Posadas, die Hauptstadt von Misiones. Privattransfer durch das Feuchtgebiet Iberá bis etwas südlich von Colonia Pellegrini (spanischer Fahrer / Fahrzeit 4-7 Stunden je nach Straßenbedingungen bzw. vorher gefallener Regen). 3 Übernachtungen mit Vollpension in der Posada Rancho de los Esteros.   

TAG 3 & 4
Iberá

Der Name Iberá stammt aus dem Guaraní, wo y vera „helles Wasser“ bedeutet. Das Gebiet ist eine Mischung aus Sumpf, Moor, Seen und Lagunen. Die Esteros del Iberá sind nach dem Pantanal in Brasilien das größte Feuchtgebiet der Erde.

Seit 1982 sind die Esteros del Iberá Teil einer Schutzzone, die 14 % der Provinz Corrientes ausmacht und damit das größte Schutzgebiet in Argentinien darstellt. Das Gebiet ist auch eines der wichtigsten Süßwasser-Reservoirs des Kontinents. 245 km² fallen als Feuchtgebiet internationaler Bedeutung seit 2002 unter das Ramsar-Abkommen.

Ausflüge zu Fuß und auf dem Boot auf der Iberá-Lagune zur Tierbeobachtung, wobei man Wasserschweine, Sumpfhirsche, Yacarés (hiesige Krokodile) und viele Wasservögel beobachtenh kann. Besuch des Interpretations-Zentrum.

TAG 5
Ibera – Iguazú

Privattransfer (spanischer Fahrer) nach Posadas zum Busbahnhof und etwa 4-stündige Linienbusfahrt bis Iguazú. Ankunft am späten Nachmittag und Transfer zum Hotel. 3 Übernachtungen in einer Dschungel-Lodge.

TAG 6
Iguazú

Ganztagesbesuch der Wasserfälle auf argentinischer Seite – hier liegt das überwältigende Naturschauspiel der insgesamt 270 Wasserfälle und der dazwischen im zerstäubenden Wasser liegenden Inseln. Der Nationalpark gehört zum UNESCO-Welterbe und schützt einen der letzten Reste atlantischen Regenwaldes.

TAG 7
Iguazú

Besuch der Wasserfälle des Iguazú auf brasilianischer Seite. Von hier aus haben Sie einen spektakulären Blick mitten hinein in den „Teufelsrachen” – die U-förmige Schlucht, an deren Wänden das Wasser bis zu 82 m tief hinabstürzt. Die Iguazú-Wasserfälle sind mit 2700 m Breite die flächenmäßig größten Wasserfälle der Welt.

TAG 8
Iguazú – Salta

Transfer zum Flughafen und Flug nach Salta. Transfer in Ihr Stadthotel. 2 Übernachtungen im schönen Landhotel Finca Valentina.

TAG 9
Salta

Heute Möglichkeit zu einem Erkunden der Altstadt, welche im Kolonialstil erbaut wurde. Wir empfehlen auch einen Besuch zum archäologischen Museums (Museo de la Historia), wo die im Jahr 1999 am Llullaillaco (auf einer Höhe von 6739 m) gefundenen Kinder-Mumien ausgestellt sind.

TAG 10
Salta - Quebrada del Toro - San Antonio de los Cobres - Labyrinth Desert - Tolar Grande

100 km asphaltierte Strasse. 250 km Schotterstraße.
Max. Höhe 4.500 m ü.M. Höhe am Zielort 3.600 m ü.M.

Nur 30 km von Salta entfernt, befindet sich die Schlucht Quebrada del Toro, ein natürlicher Aufzug, welcher das grüne Lerma Tal mit dem Wüstenplataeu Puna verbindet. Die wilde Quebrada liegt in einer Höhe von 1200m bis 4000m, bis zum Abra Blanca Pass, welcher den Eintrittspunkt zur Puna bildet. Die Inka hatten diese Passage einst eingiebig erkundet, da sie ein Teil der Capaq Nam, auch bekannt als Royal Trail, war – ein 5000km langer Weg, welcher gebaut wurde, um das Inka-Reich von Quito in Ecuador, bis nach  Mendoza in Argentinien zu vereinen. San Antonio de los Cobres ist die heutige Hauptstadt der Puna, ein staubiges Dorf mit einer bunt gemischten Gemeinde. Der letzte zivilisierte Ort vor der Puna ist auch eine Anlaufstelle für zahlreiche, internationale Touristen, welche ihre Expeditionen in die Wüste von hier aus starten. Abra Chorrilos wird heute unser höchster Punkt sein, wo wir viel Wissenswertes über die Apacheta und ihre kulturelle Bedeutung für die Traditionen der Anden lernen werden. Nach der Überquerung des Salzsee Pocitos, beginnt unsere 3-stündige Fahrt in die wilde und unberührte Natur. Das Wüstenlabyrinth ist ca. 10 Millionen Jahre alt und entstand einst aus Gipskristallen. Heutzutage ist es möglich, dieses Naturwunder mit einem Fahrzeug zu überqueren – ein Muss für Foto-Safari-Liebhaber. Tolar Grande liegt am Rande von einem der größten Salzseen der Welt, dem Salar de Arizaro. Von dem kleinen Dorf, welches im Jahr 1940 erbaut wurde, genießt man einen einzigartigen Blick über den westlichen Kamm der Kordilleren, sowie eine imposante Vulkan-Kette, welche an einigen Stellen höher als 6000m ist.

2 Nächte in der Hosteria Casa Andina: 6 DZ mit Privatbad, warmem Wasser und Heizung. Wenn es keinen Platz mehr in der Hosteria hat, gibt es 2 Möglichkeiten: Refugio (Gemeinschaftszimmer) oder Unterkunft bei einer lokalen Familie.

TAG 11
Tolar Grande - Caipe - Salar Rio Grande - Mina Casualidad - Tolar Grande

130 km asphaltierte Strasse and 120 km Schotterstrasse.
Max. Höhe  4.500 m ü.M. Höhe am Zielort 3.400 m ü.M..

Mina Casualidad, welche früher für ihre zahlreichen Minen und Bergwerke bekannt war, befindet sich in einer der entlegensten und erstaunlichsten Gegenden dieser Erde. An der Grenze zu Chile, umgeben von den höchsten Vulkanen dieser Welt, zwischen schwefelhaltigen Bergen, Salzseen und einem kobaltfarbenem Himmel, lebten auf 4‘200 m ü.M. einst knapp 3‘000 Menschen in dem kleinen und beschaulichen Bergdorf. Die Minenarbeiter arbeiteten auf 5‘200 m ü.M., wohingegen ihre Familienangehörigen und das Verwaltungspersonal in der Stadt Mina Casualidad ihren alltäglichen Tätigkeiten nachgingen. Die Mine wurde in den 1970er Jahren von der argentinischen Armee geschlossen und die Menschen zogen fort. Heute ist Mina Casualidad nur noch eine verlassene Geisterstadt.

In Caipe, dem alten Bahnhof der Stadt, wurden die in den Bergwerken gewonnenen Mineralien auf die Güterzüge verladen und zur Weiterverarbeitung nach Salta transportiert. Von dieser verlassenen Station aus, kann der Reisende einen unglaublichen Panoramablick über den riesigen Salzsee Salar de Arizaro geniessen. Am Nachmittag fahren wir zurück nach Tolar Grande und geniessen bei Sonnenuntergang die Schönheit der Puna.

TAG 12
Tolar Grande - Arita Cone - Antofalla Oasis - Vega Colorada - Quebrada de Calalaste - Antofagasta de la Sierra - El Peñón

60 km asphaltierte Strasse and 280 km Schotterstrasse.
Max. Höhe 4.500 m ü.M. Höhe am Zielort 3.400 m ü.M.

Die Überquerung des Arizaro Salzsees ähnelt der alten Wanderroute der Arrieros (Hirten, welche ihre Herden auf diesem Weg nach Chile brachten). Der Name Arizaro bedeutet in etwa Geier-Friedhof, da zu früheren Zeiten viele Nutztiere (Kühe und Pferde) bei der Überquerung verendet sind und es folglich eine große Population an Geiern gab. Antofalla ist ein wichtiges und spektakuläres Beispiel einer Oase in der Puna. Diese Oase befindet sich in der Mitte der Wüste und umfasst ein weites, grünes Tal, in welchem reines Quellwasser entspringt und verschiedene Bäume gedeihen und blühen. Antofalla sowie Antofagasta und Santa Rosa waren wichtige Stationen für die Lama-Karawanen auf dem Weg von den Anden zu der Atacamawüste. Die Oase liegt an der Grenze zum längsten Salzsee der Welt und ist umgeben von roten Bergen und unzähligen Lava Streifen. Noch heute leben ca. 60 Menschen, welche alle als Hirten arbeiten, in der kleinen Gemeinde Antofalla. Das Mittagessen dürfen wir in einem der Häuser einnehmen. In 4‘200 m ü.M. mit weitem Blick über den Antofalla Vulkan (6‘400 m ü.M.) befindet sich eine grüne Weide (Vega Colorada), auf welcher Lamas, Suris, wilde Esel und Vicuñas leben. Das Tal „Quebrada de Calalaste“ liegt nur ein paar Kilometer von der Vega Colorada entfernt. Antofagasta de la Sierra ist ein grosses Dorf mit mehr als 2‘000 Einwohnern, die noch heute ihren alten Traditionen nachgehen und ihre ursprüngliche Kultur aufrechterhalten. Der Name Antofagasta bedeutet „Ort, wo die Sonne scheint“ und ist von unzähligen Vulkangipfeln umgeben.

2 Nächte in der Hostería de Altura El Peñón, Hotel mit 8 Zimmern mit Privatbad, warmem Wasser, Heizung, Restaurant und Wi-fi.

TAG 13
El Peñón - Pumice Stone Field and/or Laguna Grande - El Peñón

130 km Schotterstrasse (Steine, Sand).
Max. Höhe 4.500 m ü.M.. Höhe am Zielort 3.400 m ü.M.

Programm von Oktober bis April (Südsommer)

Am Morgen unternehmen wir einen Ausflug zum Campo de Piedra Pomez (Pumice Stone Field), eine seltsame und beeindruckende Felslandschaft, welche einen vulkanischen Ursprung hat und durch eine massive Explosion entstanden ist. Diese Explosion war so stark, es sah aus wie ein Pilz, der von einer Atombombe produziert wurde. Die Asche und die Ablagerungen aus dieser Explosion wurden auf grosser Fläche und in verschiedene Richtungen verteilt. In den Felsen sieht man eine Vielzahl an Löchern, die aufgrund der Gasaustritte während der Abkühlungsphase entstanden sind.

Am Nachmittag fahren wir zur Laguna Grande, einem Ort einzigartiger Schönheit. Dieser Salzsee liegt auf 4.150 m ü.M. auf dem Weg zum Krater des Vulkans Galan, der grösste Krater der Welt. Im Winter ist der See zugefroren, aber wenn der Frühling naht, dann kehren die bis zu 19‘000 Puna Flamingos (Phoenicpterus jamesi) an diesen Ort zurück. Ebenfalls ist es ein idealer Ort für die Anden Flamingos (Phoenicpterus andinus) und ein Nistplatz für die Süden-Flamingos (Phoenicopterus chilensis). Es ist ein einmaliges Erlebnis, diese wunderschönen Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten zu können.

Programm von Mai bis September (Südwinter):

Am Morgen unternehmen wir einen Ausflug zum Campo de Piedra Pomez (Pumice Stone Field), eine seltsame und beeindruckende Felslandschaft, welche einen vulkanischen Ursprung hat und durch eine massive Explosion entstanden ist. Diese Explosion war so stark, es sah aus wie ein Pilz, der von einer Atombombe produziert wurde. Die Asche und die Ablagerungen aus dieser Explosion wurden auf grosser Fläche und in verschiedene Richtungen verteilt. In den Felsen sieht man eine Vielzahl an Löchern, die aufgrund der Gasaustritte während der Abkühlungsphase entstanden sind. Diese seltsame Landschaft aus weissen Labyrinthen und Dünen ist der Traum jedes Abenteurers. Auf dem Rückweg fahren wir sehr nahe des jungen und schwarzen Vulkans Carachi Pampa vorbei.

TAG 14
El Peñón - Hualfin - Santa María - Cafayate - Quebrada de las Conchas - Salta (B|L)

440 km asphaltierte Strasse, 50 km Schotterstrasse.
Max. Höhe 4.500 m ü.M. Höhe am Zielort 1.100 m ü.M.

Auch nach drei Tagen auf dem Puna Wüstenplateau, hat diese Region immer noch eine Menge Neues und Überraschendes zu bieten. Wir fahren entlang der asphaltierten Straße und werden dabei von einem 150km langen Feld der Paja Brava, einem typischen Wüstengewächs, begleitet. Außerdem können wir weiße Lagunen und enge Wüstencanyons sehen. Unterwegs in Santa Maria stoppen wir bei unserem Freund Raul für eine typische argentinische Grillmahlzeit – dem Asado. Später erreichen wir die schöne Kleinstadt Cafayate, welche mitten in grünen Weinbergen liegt. Am Nachmittag durchqueren wir die Quebrada de las Conchas, eine 70 km lange und wilde Landschaft aus Sandstein, die in kräftigen Farben leuchtet und zu unwirklichen Felsformationen verwittert ist. Diese Formationen stammen aus der Zeit, als in dieser Region ein warmes und feuchtes Klima herrschte und unter anderem Krokodile und Schildkröten lebten. Übernachtung in Salta in der Finca Valentina

TAG 15
Salta – Abflug

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen, Abflug.

Das Reiseprogramm der Puna Experience ist abhängig von den aktuellen Wetterverhältnissen in der Region und aus diesem Grunde kann es zu kurzfristigen Änderungen kommen, um eine sichere Reise zu gewährleisten.

Im Preis eingeschlossene Leistungen:

  • Übernachtungen in 3*- 4* Hotels mit Privatbad und Frühstück, in Iberá & während der Puna Experience sind alle Mahlzeiten und Aktivitäten/Ausflüge eingeschlossen.
  • Transfers und Stadtrundfahrt in Buenos Aires im Privatservice/Deutsch.
  • Transfers in Ibera im Privatservice/Spanisch, Ausflüge in Hotelgruppe auf Englisch.
  • Linienbusticket von Posadas bis Iguazú.
  • Transfers und Ausflüge in Iguazú im Kleingruppenservice/Deutsch.
  • Transfers in Salta in Privatservice/Spanisch. Rundreise Puna Experience im Privatservice/Englisch.
  • Eintrittsgelder in Naturreservate und Parks.

Nicht eingeschlossene Leistungen:  

  • Mahlzeiten in Buenos Aires, Iguazú und Salta (etwa U$D 35/Person täglich: Mittagspicknick, abends Restaurant), ohne Getränke.
  • Alle optionalen Ausflüge oder Aktivitäten und persönliche Ausgaben.
  • Inlands- und Überseeflüge.

Fotogallerie

Straßenkarte